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Wanderbericht von der Rundwanderung um die Alt Bechburg vom 3. April 2011
Der Wettergott liess seine Kapriolen spielen und demzufolge wurde die geplante Wanderung vom 27. März 2011 auf den 3. April 2011 verschoben.
Im Mittelland 24 – 26°C, also ein Sommertag nach meteologischem Gesichtspunkt, so lautete die Depesche von Meteo-Schweiz für den Sonntag. Kurz entschlossen haben wir die Wanderung in umgekehrter Weise unter die Füsse genommen, sodass wir bei der grössten Hitze uns im schattigen Wald bewegen konnten. Für Mensch und Hunde war zur jeder Zeit ein kühler Tropfen, sei es ein Bächlein oder ein Brunnen vorhanden. Angesagte hohe Temperaturen sowie die Angst persönlicher Verausgabung an dieser Wanderung liess die Teilnehmerzahl merklich schrumpfen. Gesundheit für Mensch und Hund hat seinen Schweiss. Mit Freude durften wir unsere neuen SNK-Mitglieder aus Flühli mit Ihrem Rüden Merlin auf unserer Wanderung begrüssen.
Nach einem leichten Aufstieg zur Schlosshöchi ging`s rasant bergab, wo sich die Hunde so richtig austoben konnten und sie von einer Jungschar Schweine grunzend und quietschend begrüsst wurden.
Mit den Sonnenstrahlen im Rücken kraxelten wir zur Ruine hoch und nahmen im Vorhof dieser Ritterburg unseren wohlverdienten Apèro ein. Anschliessend ging`s in gemächlichem Schritt bergab an schmucken Bauernhöfen und Pferdekoppeln vorbei, über Land und Flur Richtung Bärenwil, dem Restaurant Chilchli zu. In schattiger Laube wurden wir herzlich vom Wirte Paar begrüsst und mit köstlichen Saison-Gerichten verwöhnt.
Vor dem Anstieg zur Höchi Flue durchwanderten wir den schattigen Mischwald, welcher unseren Hunden eine wunderbar kühle Tränke anbot. Auf schmalem, romantischem zickzack Pfad stapften wir begleitet von einem warmen Westwind der Krete entlang zum Aussichtpunkt Höchi Flue entgegen.
Steinböcke, Steinböcke ertönte es aus dem Wald;…. ach wo, es sind zwei Bergziegen mit Ihrem Hirt der sie an der Leine zum Aussichtpunkt führte. Selbst unsere Hunde waren überrascht, sodass sie sich wohlüberlegt zurück hielten. Die Aussichtskanzel eingenommen, sich auf der Bank niedergelassen, liessen wir uns von einem Segelflieger, der den Aufwind und Thermik ausnutzte, begeistern. Mit ausgepusteten Raucherlungen ging es nun definitiv bergab, begleitet von einer prächtigen Fernsicht über das so arg zugepflasterte Mittelland.
Auf der Schlosshöchi schloss sich der Kreis unserer Wanderung und bei Tranksame für müde Wandersocken und Hunde liessen wir die vergangenen Stunden Revue passieren und entschlossen uns diese Wanderung zu wiederholen.
Allen Teilnehmern sei nochmals gedankt und auf bald.
E. Plüss
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