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Lorze 2011

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Wanderbericht von der Lorze-Wanderung vom 03.07.2011

Quelle Malheur! Am Sonntagmorgen eine Stunde früher als geplant aus den Federn, Kaffee-Wasser vergessen und der Bus fährt trotz Publikation im Internet-Fahrplan am Sonntag nicht. So was haut einen Wanderfrik nicht aus den Socken, sondern er lässt sich von der bedachten Neufi-Ruhe anstecken nach dem Motto, komme ich heute nicht, so dann morgen.
Mit den Autos fuhren wir nach Menzingen im hügeligen Zugerland. Von hier aus wanderten wir, 3 schwarze Neufis mit ihren Begleitern westwärts leicht auf und ab nach Bethlehem via Bolzli.

Da es Tage zuvor in der Innerschweiz kräftig geregnet hatte, führten die Bächlein einen hohen Wasserstand, was natürlich unseren Wasserratten bei dieser Temperatur von 23°C hochwillkommen war.

Über Feld und Flur stapften wir in etlichen Kehren, immer die Rigi in der Ferne und der Zugersee vor uns Richtung Tobel-Brücke. Oberhalb von Wulflingen rasteten wir unter schattigen Kirschbäumen und betrachteten das Gefängnis Zuger Berg von oben, nicht von innen!

Dies bot unserem Schmusebär Tibor Gelegenheit alle Frauen, Zwei-und Vierbeiner zu umgarnen. Ausgeruht und flotten Schrittes überquerten wir die Lorze-Tobelbrücke mit ihren Schutz-Vorkehrungen für lebensmüde Mitmenschen. Diese Zeugnisse liess uns alle für einige Augenblicke in uns gehen mit der Frage, was geht wohl in einem solchen Menschen vor sich, was treibt ihn dazu und vieles mehr.

Wahrscheinlich kennt er den Neufi-Blick und seine Einfühlsamkeit nicht. Steil bergab unter die Tobel-Brücke überquerten wir das Wehr des Lorze-Kraftwerkes und erreichten bald unseren Apèro- Rastplatz an der Lorze. Dieser Platz wurde leider von badefreudigen und Grillfans belagert, so dass wir gleich unser Mittagsziel, das Höllgrotten Restaurant ansteuerten. Hier liessen wir uns im schattigen Garten nieder und verköstigten uns vom reichaltigen Speise-Angebot.
Mit vollgeschlagenen Bäuchen stapften wir durch den vom Unwetter überfluteten Jungwuchs Richtung Norden, dem Endziel Baar zu. Etwas von den Strapazen gekenntzeichnet, liessen wir uns im Schatten auf dem Rasen neben dem Parkplatz nieder und liessen die vergangen gemeinsamen Stunden Revue passieren.
Wir danken allen Teilnehmern für ihre Teilnahme.

Katharina, Aschi mit Tibor

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